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Verstoß gegen das BtMG

Bundesweite Strafverteidigung im Betäubungsmittelstrafrecht

BtMG Anwalt Strafrecht Leipzig

Die Rechtsanwaltskanzlei Kujus ist eine ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei im Herzen von Leipzig.

Besonders häufig verteidigen wird Mandanten im Betäubungsmittelstrafrecht, also bei einem Verstoß gegen das BtMG.

Wir beraten und verteidigen Sie engagiert im gesamten Strafverfahren – Ob im Ermittlungsverfahren, im Hauptverfahren vor Gericht oder im Rechtsmittelverfahren: Die Strafverteidigung erfolgt zuverlässig, diskret und vertraulich, und stets mit dem Fokus, das beste Ergebnis für unsere Mandanten zu erreichen.

Die hohe Spezialisierung und die stetige Fortbildung gewährleistet dabei die kompetente Verteidigung und die Sicherung der Rechte des Beschuldigten.

Kontaktieren Sie uns!

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gern stehen wir Ihnen als Strafverteidiger bei einem BtMG-Verstoß im gesamten Verfahren zur Seite. Rufen Sie uns an, hinterlassen Sie eine Nachricht oder buchen Sie direkt online einen Besprechungstermin.

 

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Wie können wir Ihnen helfen?

Rechtsanwalt Kujus Mitglied Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Anwaltverein
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Kompetente Verteidigung bei einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Häufig erlangt der Beschuldigte erst durch eine staatliche Maßnahme Kenntnis von einem laufenden Strafverfahren und dass ihm der Vorwurf des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gemacht wird.. Nicht allzu selten wird ein Ermittlungsverfahren auch erst deshalb eingeleitet, weil im Rahmen einer Durchsuchung oder bei einer Personenkontrolle Betäubungsmittel gefunden werden.

Sie haben eine Vorladung von der Polizei oder eine „Schriftliche Äußerung im Strafverfahren“ erhalten? Der Tatvorwurf lautet etwa: „Verstoß gegen das BtMG“, „unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln“ oder „Handeltreiben mit Betäubungsmitteln“?

Das Amtsgericht oder Landgericht hat Ihnen eine Anklage zugestellt? Der Vorwurf lautet etwa „Vergehen nach § 29 BtMG“ oder „Verbrechen nach § 29a BtMG“?

Häufig wird auch im BtMG-Recht über einen Strafbefehl versucht, ein rechtskräftiges Urteil zu erreichen. Verpassen Sie nicht die Einspruchsfrist!

Bei Ihnen hat eine Hausdurchsuchung stattgefunden? Bei der Wohnungsdurchsuchung wurden Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt?

Einer Ihrer Angehörigen wurde verhaftet und befindet sich in Untersuchungshaft in der JVA? Besonders bei gewerbsmäßigen Btm-Verstößen oder Drogenfahrten mit Auslandsbezug droht häufig die Anordnung von U-Haft.

Sie wollen ein Rechtsmittel (Berufung oder Revision) gegen ein Urteil des Amtsgerichts oder des Landgerichts einlegen?

BtMG: Strafenkatalog

Das BtMG sieht eine Vielzahl von Straftatbeständen für den unerlaubten Umgang mit Betäubungsmitteln vor. Die verschiedensten Straftatbestände unterscheiden sich im Wesentlichen durch die unterschiedliche Menge an Betäubungsmitteln oder der Begehungsweise.

§ 29 BtMG

Der Grundstraftatbestand des Betäubungsmittelrechts ist in § 29 BtMG geregelt.

Wichtige Fälle sind:

  Besitz von Betäubungsmitteln

  Anbau von Betäubungsmitteln

  Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Bei einem Vergehen nach § 29 BtMG wird der Täter mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. In besonders schweren Fällen – also insbesondere bei gewerbsmäßigem Handeln – wird die Tat mit Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr geahndet.

§ 29a BtMG

Mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wird bestraft, wer

1. als Person über 21 Jahre Betäubungsmittel unerlaubt an eine Person unter 18 Jahre abgibt oder

2. mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt oder abgibt oder sie besitzt

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§ 30 BtMG

Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer

1. Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt oder mit Ihnen Handel treibt und dabei als Mitglied einer Bande handelt

2. im Falle des § 29a Abs. 1 Nr. 1 BtMG gewerbsmäßig handelt

3. Betäubungsmittel in nicht geringer Menge unerlaubt einführt

§ 30a BtMG

Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer Betäubungsmittel in nicht geringer Menge unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie ein- oder ausführt, und dabei als Mitglieder einer Bande handelt.

Ebenso wird bestraft, wer als Person über 21 Jahre einer Person unter 18 Jahren bestimmt, mit Betäubungsmitteln unerlaubt Handel zu treiben, sie, ohne Handel zu treiben, einzuführen, auszuführen, zu veräußern, abzugeben oder sonst in den Verkehr zu bringen oder eine dieser Handlung zu fördern.

Diese Strafandrohung gilt auch für denjenigen, der mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel treibt oder sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt oder sich verschafft, und dabei eine Schusswaffe oder sonstige Gegenstände mit sich führt, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen geeignet und bestimmt sind.

Liste verbotener Betäubungsmittel

Die verbotenen Betäubungsmittel sind nach § 1 Abs. 1 BtMG in der Anlage Is und Anlage II des BtMG aufgezählt. Die wichtigsten Betäubungsmittel sind:

Amphetamin
Cannabis (THC, Marihuana, Gras, Haschisch)
Crystal-Meth (Methamphetamin)
Ecstasy (XTC)
Heroin
Kokain, Koks
LSD
Liquid Ecstasy (GHB)
Morphin
Opium/ Opiate
Pilze
Speed

Neben diesen „eindeutigen Betäubungsmitteln“ unterliegt das Betäubungsmittelrecht einem stetigen Wandel. Insbesondere aufgrund der hohen Strafandrohung sollte in jedem Fall ein kompetenter Anwalt im Betäubungsmittelstrafrecht mit der Strafverteidigung beauftragt werden.

Nicht geringe Menge im BtMG

Von maßgeblicher Bedeutung ist stets, in welcher Menge die Betäubungsmittel aufgefunden worden sind bzw. welchen Wirkstoffgehalt die Betäubungsmittel haben. Danach entscheidet sich, welche Strafen drohen. Insbesondere dann, wenn eine „nicht geringe Menge“ von Betäubungsmitteln vorgefunden worden ist, drohen teils mehrjährige Freiheitsstrafen.

Das BtMG unterscheidet zwischen der „geringen Menge“, der „Normalmenge“ und der „nicht geringen Menge“. Dabei muss zunächst mit dem Irrglauben ausgeräumt werden, dass der Besitz einer geringen Menge Betäubungsmittel immer straflos ist. Das ist falsch. Die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht kann (!) das Verfahren lediglich einstellen, wenn nur eine geringe Menge Betäubungsmittel vorliegt, und diese zum Eigenkonsum gedacht war.

Für die Einordnung, welche „Menge“ vorliegt, ist stets von dem Wirkstoffgehalt abhängig. Dies muss durch einen Gutachter ausgewertet werden, und ist von Betäubungsmittel zu Betäubungsmittel verschieden.

„geringe Menge“ bei Cannabis

Die „geringe Menge“ bei Cannabis wird nach der puren Menge an Pflanzenmaterial bestimmt.Die Mengen für die Einordnung als „geringe Menge“ bei Cannabis sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Üblicherweise werden Werte von 6-10g angesetzt.

„nicht geringe Menge“ bei Cannabis

Dem gegenüber wird die nicht geringe Menge bei Cannabis (Marihuana, Gras etc.) nach dem Wirkstoffgehalt bestimmt. Eine „nicht geringe Menge“ liegt erst ab einer Wirkstoffmenge von 7,5g THC vor. Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt wird bei ca. 12% liegen. Daher ist ab dem Besitz von ca. 50g „Gras“ auch die Überschreitung der „nicht geringen Menge“ möglich.

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Vorladung als Beschuldigter wegen Verstoß gegen BtMG

Wenn Sie von der Polizei eine Vorladung als Beschuldigter wegen des Verstoßes gegen das BtMG erhalten haben, ist die Unsicherheit oft groß. Wenn sie folgende Verhaltenstipps beachten, vermeiden Sie bereits die häufigsten Fehler.

1. Machen Sie gegenüber der Polizei keine Angaben

Sie sind weder dazu verpflichtet, zu der Vorladung zu erscheinen, noch irgendeine Aussage zu machen. Sie haben ein umfassendes Schweigerecht. Das Schweigen kann Ihnen auch nicht nachteilig angelastet werden. Machen Sie davon Gebrauch!

2. Bewahren Sie Ruhe!

Auch wenn der Drang groß ist, den Sachverhalt „klar zu stellen“, sollten Sie keine unüberlegten Stellungnahmen einreichen oder gar den Anzeigenerstatter kontaktieren. Unüberlegtes Handeln kann zu Fehlern führen, welche im späteren Verfahren kaum noch ausgeglichen werden können.

3. Geben Sie die Verteidigung in kompetente Hände

Gerade im Betäubungsmittelrecht drohen erhebliche Strafen. Nur mit einer kompetenten Verteidigung kann das bestmögliche Ergebnis erzielt werden.

Wozu einen Anwalt für Betäubungsmittelstrafrecht beauftragen?

Im Strafverfahren steht dem Beschuldigten der gesamte Machtapparat des Staates gegenüber. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln gegen den Beschuldigten, um eine Straftat nachzuweisen. Schlimmstenfalls droht eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Im Strafverfahren ist es daher von absoluter Notwendigkeit, die Rechte des Beschuldigten zu wahren.

Gerade im Betäubungsmittelstrafrecht und bei deinem Verstoß gegen das BtMG drohen teile erhebliche Freiheitsstrafen. Insbesondere dann, wenn eine „nicht geringe Menge“, das „gewerbsmäßige Handeln“ oder Verstöße gegen das BtmG mit Auslandsbezug mit sog. „harten Drogen“ wie Crystal vorgeworfen werden. Ob und in welcher Form eine Einlassung abgegeben wird, muss daher genauestens überdacht werden.

Die Kanzlei von Rechtsanwalt Kujus ist ausschließlich im Strafrecht und dabei insbesondere auf dem Gebiet des Betäubungsmittelstrafrechts tätig. Damit ist die effektive und kompetente Verteidigung im Strafverfahren gewährleistet. Es ist das Anliegen, jedes Mandat und jeden Prozess unter Ausschöpfung sämtlicher rechtlicher Möglichkeiten zu führen. Dies schließt insbesondere das wissenschaftlich korrekte Arbeiten sowie die Ergreifung der zur Verfügung stehenden prozessualen Mittel ein.

Die Verteidigung erfolgt im Ermittlungsverfahren sowie im Hauptverfahren vor allen deutschen Gerichten – bis hin zum Bundesgerichtshof.

BtMG: Anwalt in Leipzig

Die Kanzlei befindet sich im Zentrum von Leipzig in der Uferstraße 19, 04105 Leipzig – in direkter Nähe zum Zoo Leipzig sowie zum Leipziger Hauptbahnhof und den Höfen am Brühl.

Mit dem Pkw
Die Kanzlei ist über die B2, B6 und B87 sowie über den Goerdelerring und die Pfaffendorfer Straße zu erreichen.

Mit dem ÖPNV
Mit dem Öffentlichen Nahverkehr ist die Kanzlei über die Haltestelle „Goerdelerring“ mit den Straßenbahnen der Linien 1, 3, 4, 7, 9, 12, 14 und 15 zu erreichen.