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Revision

Bundesweite Strafverteidigung im Revisionsverfahren

Rechtsanwalt Kujus Strafrecht Leipzig

Die Rechtsanwaltskanzlei Kujus ist eine ausschließlich auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei im Herzen von Leipzig.

Häufig kommen Mandanten zu uns, die vom Amtsgericht oder vom Landgericht verurteilt worden sind. Dieses Urteil kann mit der Revision angefochten werden. Ziel ist es dabei stets, dass das Urteil der Vorinstanz aufgehoben wird.

Die Strafverteidigung erfolgt im Revisionsverfahren zuverlässig, diskret und vertraulich, und stets mit dem Fokus, das beste Ergebnis für unsere Mandanten zu erreichen.

Die hohe Spezialisierung und die stetige Fortbildung gewährleistet dabei die kompetente Verteidigung und die Sicherung der Rechte des Beschuldigten.

| Spezialisierung im Strafrecht

| Individuelle Verteidigung

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Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gern stehen wir Ihnen als Strafverteidiger bei einer Revision im Strafrecht im gesamten Verfahren zur Seite. Rufen Sie uns an, hinterlassen Sie eine Nachricht oder buchen Sie direkt online einen Besprechungstermin.

 

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Revision im Strafrecht

Die Revision kann im Strafrecht gegen Urteil der ersten Instanz vom Amtsgericht oder vom Landgericht eingelegt werden. Darüber hinaus ist die Revision möglich gegen Berufungsurteile des Landgerichts.

Mit der Revision werden Rechtsfehler im Urteil bzw. im Verfahren angefochten. Es wird also gerügt, dass das Gericht entweder das materielle Recht (das StGB) nicht ordnungsgemäß angewendet hat oder gegen Verfahrensvorschriften aus der StPO verstoßen hat. Es handelt sich in aller Regel um ein schriftliches Verfahren. Es sollte daher insbesondere wohl überlegt werden, ob Berufung oder Revision eingelegt wird.

Die Revision ist aber – mehr noch als die Berufung – an strenge Form- und Fristenvorschriften gebunden.

| Form

Die Revision muss zwingend schriftlich eingelegt werden.

Das bedeutet, dass die Revision entweder per Post, per Fax oder direkt auf der Geschäftsstelle eingelegt werden kann.

Es ist dabei nicht zwingend, dass Sie das Rechtsmittel zwingend als „Revision“ bezeichnen. Es muss sich lediglich feststellen lassen, dass Sie das Urteil anfechten wollen. Wird ein sogenanntes „unbestimmtes Rechtsmittel“ eingelegt, wird dieses als Berufung geführt. Hintergrund ist, dass die Berufung dem Angeklagten eine neue Hauptverhandlung und damit einen umfassenderen Rechtsschutz bietet.

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| Revisionsfrist

Die Revision muss binnen einer Woche ab Urteilsverkündung (also in der Regel der letzte Hauptverhandlungstage) bei dem Gericht eingelegt werden, welches das Urteil verkündet hat.

Wichtig ist zum einen, dass es auf den Zeitpunkt ankommt, bei dem die Revisionsschrift bei Gericht eingeht. Wird das Rechtsmittel daher per Post eingelegt, sind zwingend auch die Postlaufzeiten zu beachten. Sicherheitshalber sollte das Rechtsmittel daher entweder per Einschreiben oder per Fax eingelegt werden.

Zwingend ist die Wochen-Frist. Die Frist kann nicht verlängert werden. Geht das Rechtsmittel verspätet ein, wird die Revision als unzulässig verworfen. Lediglich in engen Ausnahmefällen kann die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt werden.

| Unterschied: Berufung – Revision

Zwischen der Berufung und der Revision besteht ein wesentlicher Unterschied. Die Einhegung des einen oder des anderen Rechtsmittels muss daher sorgfältig überlegt werden.

Bei der Berufung findet zwingend eine neue Hauptverhandlung mit Beweisaufnahme statt. Das Verfahren wird also gänzlich neu aufgerollt. Am Ende steht ein eigenständiges Urteil, welches das Urteil des Amtsgerichts ersetzt.

Bei der Revision wird das Urteil nur auf Rechtsfehler hin überprüft. Das Revisionsgericht prüft also, ob das sachliche Recht richtig angewendet worden ist oder ob Verfahrensfehler begangen worden sind. Es handelt sich üblicherweise um ein schriftliches Verfahren. Nur in Ausnahmefällen findet eine Revisionshauptverhandlung statt.

| Begründung der Revision

Ein wesentlicher Unterschied zur Berufung und eine wesentliche Formvorschrift ist, dass die Revision zwingend begründet werden muss. Die Begründung muss binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils eingereicht werden. Die Revisionsbegründung ist zudem zwingend von einem Rechtsanwalt zu unterschreiben.

Die Revisionsbegründung muss inhaltlich entweder ausführen, dass das Urteil das Recht falsch angewendet hat (Sachrüge) oder dass das Gericht Formvorschriften oder Verfahrensvorschriften missachtet hat (Verfahrensrüge). Insbesondere die Verfahrensrüge ist äußert komplex und schwer zu begründen.

Wird nur eine dieser zwingenden Formvorschriften nicht beachtet, kann die Revision keine Aussicht auf Erfolg haben und wird in aller Regel als unzulässig verworfen. Spätestens zur Begründung der Revision sollte daher ein Strafverteidiger aufgesucht und beauftragt werden. Oftmals ist die Revision das letzte zur Verfügung stehende Mittel, ein Urteil noch aufzuheben.

Revisionsverfahren

Aus den oben genannten Grundsätzen ist ersichtlich, dass es sich bei der Revision um ein schriftliches Verfahren handelt. Eine Revisionshauptverhandlung ist in aller Regel nicht vorgesehen.

Die Vielzahl aller Revisionen werden durch schriftlichen Beschluss durch das Oberlandesgericht oder durch den Bundesgerichtshof erledigt. Es ist daher umso wichtiger, dass die Begründung der Revision umfassend und fachlich kompetent erfolgt.

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Revision: Anwalt in Leipzig

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