Das KabelDeutschland-Team…

01.07.2013|

… und die Ablage „P“.

Warum muss man eigentlich – wenn mein Begehren überhaupt beachtet werden soll – immer erst mit „hoch-offiziellem“ Anwaltsschriftsatz schreiben?

Dieses Mal musste ich mich in eigener Angelegenheit gegen eine unberechtigte Forderung wehren. Denn Kabel Deutschland zog bei einer meiner letzten Rechnungen den nicht ganz so unerheblichen Betrag von 300,00  EUR ein, weil ich meinen gemieteten TV-Receiver nach Vertragsbeendigung nicht zugeschickt hätte. So weit, so gut. Ganz außen vor lässt das KabelDeutschland-Service-Team aber, dass mein Vertrag immer noch weiter läuft, und überhaupt nicht beendet worden ist. Ich habe lediglich vor einiger Zeit ein Zusatzpaket dazu gebucht – der Grundvertrag läuft aber weiter.

Also flugs bei der „KD-Hotline“ angerufen, und das Problem mit dem – doch recht freundlichen – Kundendienstmitarbeiter besprochen. Fazit: Keine Lösung! Das stehe halt in den AGB und müsse jetzt gezahlt werden.

Okay. Also doch den „offiziellen“ Briefkopf verwenden und ein förmliches Schreiben an KabelDeutschland richten. Keine zwei Tage später erreichte mich nun das Schreiben von KabelDeutschland mit der Bitte, ihre Entschuldigung anzunehmen. So etwas hätte ihnen nicht passieren dürfen, und es täte ihnen sehr leid … (O-Ton)

Auch wenn das Ergebnis am Ende stimmt, und die Sache doch schneller erledigt ist, als ich es gedacht hatte, glaube ich, dass sich KabelDeutschland weiterhin auf stur gestellt hätte, wenn ich weiter als „Privat-Person“ aufgetreten wäre. Ein Vorgehen, das leider bei vielen großen Firmen an der Tagesordnung zu stehen scheint.