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Recht auf Akteneinsicht

Sie wollen Akteneinsicht in die Verfahrensakten bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht beantragen?

Als Beschuldigter im Strafverfahren haben Sie ein gesetzliches Recht auf die Einsicht in die Ermittlungsakten!

Akteneinsicht kann einfach online beantragt werden: Zum Pauschalpreis von nur 79,99 € – ohne weitere versteckte Kosten! Erhalten Sie so unkompliziert eine vollständige und aufbereitete digitale Kopie der Ermittlungsakten.

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Ihr Recht auf Akteneinsicht – § 147 StPO

Jeder Beschuldigte hat im Strafverfahren das gesetzlich normierte Recht, Einsicht in die Verfahrensakten zu nehmen. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, damit der Tatvorwurf überhaupt überprüft werden kann.

Das Recht auf Akteneinsicht im Strafverfahren ist in § 147 StPO geregelt.

Grundsätzlich kann jeder Beschuldigte Akteneinsicht beantragen – Die umfassende Einsicht wird allerdings nur dem Rechtsanwalt gewährt.

Akteneinsicht im Strafverfahren

Die Akteneinsicht im Strafverfahren umfasst das Recht, sowohl in die Ermittlungsakten (Hauptakten) Einsicht nehmen zu können als auch in ggf. angelegte Beiordner und Beweismittelordner.

Das Akteneinsichtsrecht gilt daher grundsätzlich umfassend. Der Beschuldigte soll über alle Beweismittel und Ermittlungen gegen ihn Kenntnis erlangen. Die Einsicht in die Akten umfasst daher nicht nur alle schriftlichen Dokumente, sondern auch Videos, Telefonmitschnitte oder Bilder. Nur so ist eine Verteidigung gegen die erhobenen Tatvorwürfe möglich.

Rechtsanwalt Kujus Mitglied Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Anwaltverein
Rechtsanwalt Kujus Mitglied im Anwaltverein Leipzig
Forum Junge Anwaltschaft

Akteneinsicht ohne Anwalt?

Nach § 147 StPO Abs. 7 StPO ist es – grundsätzlich – auch dem unverteidigten Beschuldigten möglich, Akteneinsicht zu beantragen. Dieses theoretische Recht kann allerdings in einer Vielzahl von Fällen erheblich eingeschränkt werden.

So ist es dem Beschuldigten ohne Anwalt nur gestattet, „Auszüge und Abschriften“ aus der Akte zu erhalten. Der Beschuldigte wird daher nie die Akte zugesandt bekommen, sondern ihm wird allenfalls gestattet werden, Kopien auf der Geschäftsstelle anzufertigen. Dass die Akte auf der Geschäftsstelle nicht gründlich studiert werden kann, versteht sich von selbst.

Zudem werden Auskünfte aus der Akte dann nicht erteilt, wenn der Untersuchungszweck gefährdet ist oder überwiegende schutzwürdige Interessen Dritter beeinträchtigt wären. Dieses Ausnahmen werden in der Praxis sehr weit ausgelegt. Es ist daher für die Staatsanwaltschaft oder das Gericht sehr einfach, einem Beschuldigten ohne Anwalt die Akteneinsicht zu verweigern.

Im Ergebnis ist es daher so, dass das Recht des Beschuldigten, selbst Einsicht in die Ermittlungsakten zu nehmen, zwar theoretisch in der Strafprozessordnung ausgestaltet ist, allerdings ist ohne Anwalt eine umfassende und vollständige Akteneinsicht nicht möglich.

Akteneinsicht bei der Polizei

Oftmals wird der Beschuldigte erst durch eine „Vorladung von der Polizei“ oder einer „Schriftlichen Äußerung im Strafverfahren“ von einem Ermittlungsverfahren gegen ihn in Kenntnis gesetzt. In vielen Fällen enthalten die Vorladungen auch keine konkreten Angaben über den Tatvorwurf. Der Beschuldigte hat daher im schlimmsten Fall gar keine Ahnung davon, welche Vorwürfe ihm gemacht werden – Er soll aber dennoch ins Blaue hinein aussagen. Das ist gefährlich!

Sie haben keine Pflicht, bei der Polizei zu erscheinen. Es ist daher sinnvoll, so früh wie möglich zunächst Akteneinsicht zu nehmen, und erst im Anschluss daran entscheiden, ob Angaben zur Sache gemacht werden sollen.

Zwar kann (und sollte) bereits die Akteneinsicht bei der Polizei beantragt werden. Die Akten selbst werden aber ausschließlich von der Staatsanwaltschaft bzw. dem Gericht zur Verfügung gestellt. Befinden sich die Ermittlungen daher noch bei der Polizei, muss zunächst die Abgabe des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft abgewartet werden, bevor Akteneinsicht gewährt wird.

Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft

Im Ermittlungsverfahren entscheidet die Staatsanwaltschaft über die Gewährung von Akteneinsicht. Wurde das Verfahren daher an die zuständige Staatsanwaltschaft abgegeben, kann Akteneinsicht beantragt werden. Sind die Ermittlungen abgeschlossen, wird diese in der Regel auch kurzfristig gewährt.

Akteneinsicht beantragen Polizei Staatsanwaltschaft

Wie lange dauert die Akteneinsicht?

Die konkrete Dauer, bis wann die Akten von der Behörde zur Verfügung gestellt werden, kann – seriös – nicht konkret vorhergesehen werden. Da Akteneinsicht üblicherweise erst dann gewährt wird, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, ist der Zeitpunkt der Gewährung von Akteneinsicht davon abhängig, wie weit die Ermittlungen bereits vorangeschritten sind bzw. welche Ermittlungen noch im Hintergrund laufen.

Erfahrungsgemäß konnten die Akten in einigen Fällen bereits nach zwei Wochen zur Verfügung gestellt werden – in anderen Verfahren haben sich die Ermittlungen noch einige Wochen hingezogen. Aber keine Sorge: Werden die Ermittlungsakten nicht zeitnah zugestellt, werden wir die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft in regelmäßigen Abständen an die Akteneinsicht erinnern.

Die Einsicht in die Akten wird ausschließlich von der Staatsanwaltschaft gewährt. Wird das Ermittlungsverfahren daher noch von der Polizei bearbeitet, muss zunächst die Abgabe des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft abgewartet werden.

Natürlich ist es verständlich, dass Sie so schnell wie möglich, Akteneinsicht erlangen wollen. Die Einsicht in die Akten nach Abschluss der Ermittlungen hat indes den Vorteil, dass dann sämtliche Ermittlungsergebnisse bekannt sind. Es kann damit nahezu ausgeschlossen werden, dass im Hintergrund noch weitere Ermittlungstätigkeiten erfolgen.

Kosten und Ablauf

Für das Verfahren rund um die Einsicht in die Ermittlungsakten berechnen wir ein Pauschalhonorar in Höhe von on 79,99 €. Damit sind sämtliche Kosten, Gebühren, Auslagen und Kopierkosten abgegolten – Es gibt also keine versteckten Zusatzkosten

Das Verfahren läuft wie folgt ab:

1. Formular ausfüllen

Sie füllen das Formular mit allen notwendigen Angaben aus. Im Anschluss erhalten Sie eine kurze Empfangsbestätigung per Mail.

2. Mandatsbestätigung und Kostennote

Nach Mandatsaufnahme senden wir Ihnen eine Mandatsbestätigung sowie eine Kostennote per e-Mail zu. (Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Mandatsbearbeitung nur innerhalb der regulären Bürozeiten erfolgen kann.)

3. Antrag auf Akteneinsicht

Nach Ausgleich der Kostennote werden wir bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Akteneinsicht stellen. Den entsprechenden Schriftsatz erhalten Sie ebenso in Kopie per e-Mail.

4. Erhalt der Akte

Sie erhalten eine komplette und digital aufbereitete Kopie der Ermittlungsakte als pdf-Datei. Die Akte wird Ihnen über einen sicheren Server zur Verfügung gestellt und kann dort von Ihnen herunterladen werden.

Ihr Auftrag zur Akteneinsicht

Damit wir Ihren Auftrag bearbeiten können, benötigen wir einige persönlichen Daten von Ihnen sowie Angaben zum Verfahren. Die Informationen werden ausschließlich zur Mandatsbearbeitung gespeichert und selbstverständlich vertraulich behandelt.